Vergangenen Samstag empfing der VSV Jena den SV Schwaig II im Sportforum. Nachdem man die vergangenen Spiele im Sporthallenkompley Lobeda-West bestritten hatte, wollte die Mannschaft die Rückkehr in die altbekannte Spielstätte mit einem Sieg gebührend feiern.
Gesagt getan, denn das Team um Captain Noah Henkel errang einen 3:1(25:19 19:25 25:21 25:17) Erfolg über die Schwaiger. Damit überholte man nicht nur die Schwaiger in der Tabelle, sondern konnte auch mit Platz vier in der Tabelle wieder an die Spitze anknüpfen.
Die Jenaer Jungs starteten selbstbewusst in den ersten Satz und verunsicherten mit wohlplatziertzen Aufschlägen und guter Blockarbeit den Gegner. Der ließ sich zwar lange nicht beeindrucken, aber Stück für Stück konnte man sich einen Vorsprung herausarbeiten und auch dank einiger Angriffsfehler des Gegners den ersten Satz so deutlich für sich entscheiden.
Im zweiten Satz ließ die Konzentration der Saalestädter leider stark nach. Anfangs konnten die Jenaer noch mit einem erstarkenden Schwaig mithalten, dennoch war man nicht in der Lage einen deutlichen Punkteabstand herzustellen. Dazu erhöhte sich die Fehlerquote im Aufschlag drastisch und deshalb konnte kaum Druck aufgebaut werden. Da man sich auch im Angriff nicht gegen den Schwaiger Block durchsetzen konnte, war einem Satzgewinn der Schwaiger nichts entgegenzusetzen.
Der Verlust des zweiten Satzes war der dringend benötigte Weckruf für den VSV Jena. Mit einer deutlichen Ansprache von Trainer Anton Rogow waren die Spieler wieder im Moment angekommen und wollten nun nichts mehr anbrennen lassen. Dieser Mental Reset zeigte Wirkung.
Das zeigte sich vor allem in der Art und Weise wie der VSV Jena dem Gegner gegenüber trat: Die Aufschläge wurden wieder druckvoller, die Blockarbeit wurde besser und gegen die Lösungen im Angriff fand Schwaig nurnoch selten eine Lösung. Je weiter der Satz voranschritt, desto selbstbewusster wurde das Team. Dennoch war deutlich, dass jeder Punkt erkämpft werden musste. Am Ende triumphierten aber die Jenaer in diesem Satz und brauchten nurnoch einen gewonnenen Satz für den Sieg.
Der vierte und letzte Satz war für die nun vollends in Brand gesetzten Lichtstädter reine Formsache. Mit dem Rückenwind aus dem gewonnen dritten Satz starteten die Spieler noch einmal durch und warfen ein letztes Mal ihre Reserven auf das Parkett.
Das resultierte in einem gut gelaunten Team, dass darauf brannte den Sieg vor heimischer Kulisse einzufahren. So machte die Mannschaft da weiter, wo sie im dritten Satz aufgehört hatte. Sie kämpfte sich durch anstrengende Rallies und jeder Punkt wurde entsprechend bejubelt und gefeiert. Nicht zuletzt wegen der herausragenden Leistung und spektakulären Abwehraktionen des späteren Gold MVPs Gotram Fette konnten die Spieler den SV Schwaig in starke Bedrängnis bringen und schlussendlich das Spiel in einem Arbeitssieg für sich entscheiden.
Den Volleyballern des VSV Jena bleibt aber kaum Zeit, um sich zu erholen, denn schon nächstes Wochenende, am Samstag den 21.02.2026 empfängt man zuhause im Sportforum den Tabellenersten, die Donau Volleys Regensburg, die sich diese Saison als stärkstes Team einen Namen gemacht haben.




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