Eine Woche nach dem überzeugenden Sieg gegen den Ligaprimus aus Mömlingen ging es für die Schützlinge von Trainer Rogow im Halbfinale des Thüringer Landespokals in Richtung Erfurt. Dort sollte der Erfurter VC, die Blue Volleys Gotha II sowie die beiden ersten Herrenmannschaften des VSV den Einzug ins Pokalfinale ausspielen. Dem Sieger winkt dort dann die Begegnung gegen den Zweitligisten Blue Volleys Gotha.
Die erste Begegnung des Tages konnten die Herren II des VSV mit 3:1 gegen die Gastgeber aus Erfurt gewinnen.
In der zweiten Partie durften die Drittligisten aus der Lichtstadt dann gegen die Bundesligareserve aus Gotha antreten.
Bereits im Vorfeld musste Anton Rogow auf einige wichtige Spieler verzichten. Neben Paul Selle und Hans Cipowicz reiste auch Julian Müller nicht mit nach Erfurt. Kurzerhand musste Rogow dann auch noch auf Mittelblocker und Kapitän Noah Henkel verzichten. Claudius Schübel verletzte sich bei der Erwärmung unglücklich und musste das restliche Spiel ebenfalls von der Seitenlinie betrachten. Somit stellte sich der VSV nahezu von selbst auf. Yannick Naumann rutschte auf die altbekannte Mittelblockpoisition und Felix Roller mimte den Alleinunterhalter auf der Diagonalposition. So wurde die erste Begegnung gegen den Regionalligisten aus Gotha zwar wenig ansehnlich aber durchaus effektiv gestaltet werden. Mit 25:19, 25:21 und 25:23 wurde die erste Hürde des Tages genommen.
Die zweite Hürde stellte die zweite Herrenmannschaft aus Jena dar. Mit schmaler Besetzung wollten sie Turek, Roller und Co zumindest ein bisschen ärgern.
Der Spielverlauf ist aus Sicht von Trainer Rogow schnell erklärt. Ein mäßiger Start in jeden der drei Sätze, eine zweite Herrenmannschaft, bei der in dieser Begegnung aber auch wirklich alles funktionierte, ein Fidel Wolf, der am Netz einen Block nach dem anderen einsammelte und die eigenen Angreifer, die gegen die gut agierende Block-Abwehr um Libero Milo Pape einfach keine Lösungen fanden. So ging man im entscheidenden Spiel um den Finaleinzug mit 0:3 baden und stolperte anschließend wie eingeprügelter Hund aus der Halle.
Auch in Erfurt hält die Auswärtsschwäche des VSV weiter an. Bleibt zum Abschluss nur ein Glückwunsch an Wolf, Koroljow, Pape und Co für die überragende Leistung und einen mehr als verdienten Sieg um den Einzug ins Pokalfinale.




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