Zu ungewohnter Zeit ging es für die Schützlinge von Trainer Rogow zum Auswärtsspiel nach Dachau. Mit leichter Verzögerung startete das Spiel 15:15 Uhr in der Georg Scherer Halle beim ASV Dachau II.
Zu Beginn starten die Jenaer mit guter Annahme und konsequenten Lösungen im Angriff und können im ersten Satz in Führung gehen. Nach und nach konnten die Dachauer besser ins Spiel finden. Trotz einer guten Annahme gelang es dem VSV dem Spiel den Stempel aufzudrücken. Dachau arbeitete sich Punkt um Punkt heran und nutzte die Schwächen im Block gnadenlos aus. Das schwache Aufschlagspiel des VSV machte es in der Abwehr schwer zu punkten. So konnte Dachau den ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden.
Auch im zweiten Satz startete Jena gut. Aus einer sicheren Annahme gelang es vor allem dem MVP Yannik Naumann regelmäßig zu punkten. Diesmal wurde die Führung über die Ziellinie gebracht und der Satzausgleich erzielt.
Im dritten Satz spielten beide Mannschaften lange auf Augenhöhe. Die vielen Aufschlagfehler machten es für Jena allerdings schwer, sich abzusetzen. Eine kleine Schwächephase im Angriff reichte dann aus, um Dachau mit zwei Punkten in Führung zu bringen, die sie am Ende ins Ziel brachten.
Für den vierten Satz nahmen sich Turek und Co. dann nochmal vor, alles in die Waagschale zu werfen. Bis zur Satzmitte konnte man den Hausherren auf Paroli bieten und marschierte im Gleichschritt bis zum 16:16. Da war es dann der Dachauer MVP Konstantin Luber, der seine Mannschaft mit guten Aufschlägen in Führung brachte. In diesem Moment fanden die Angreifer des VSV einfach keine Lösung gegen einen gut aufgelegten Block des ASV. Mit 25:20 konnten sie den vierten Satz für sich entscheiden und damit das Spiel 3:1 gewinnen.
Der VSV Jena bekommt auswärts weiterhin seine Leistung nicht aufs Parkett und rangiert in der Auswärtstabelle der Liga im unteren Mittelfeld.
Kommende Woche zum Heimspiel gegen den SV Schwaig II gilt es dann wieder die Heimstärke zu beweisen, um wieder wichtige Punkte zu sammeln, um den Anschluss an die oberen Positionen der Tabelle nicht zu verlieren.




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