Am vergangenen Wochenende ging es für die Jenaer Herren-3-Boys ins Liebhaberstädtchen Gera zum vermeintlich wichtigsten Spiel der laufenden Meisterschaft. Die Ausgangslage: Jena brauchte noch vier Punkte, um sicher Thüringenmeister zu sein. Das hieß: Wir durften uns nicht noch einmal 3:0 verpmöbeln lassen wie letzte Woche gegen den großen Altenburger VC Mighty Münchow.
Da Jena aus terminlichen Gründen auf Coach Wilfredo Leon und Captain Scorpion Gräf verzichten musste, war die Anspannung entsprechend hoch. Zahllose WhatsApp-Verläufe belegen den unbedingten Willen nach einem (ansonsten) vollständigen Kader – selbst das zukünftige Ski- und Vertriebswunderversprechen Dirty Deniz konnte sich dafür mal einen Samstag freihalten. Außerdem wurde unnötig oft nachgehakt, ob denn wirklich jeder sein Trikot gewaschen und gebügelt habe. Und als Kirsche auf der Torte hat sich H3-Supercoach Rogi-Rogow selbst nach Gera begeben, um den Trainerausfall zu ersetzen. Wenn das kein Commitment ist!
Lange Rede, kurzer Sinn: Jena fuhr geisterkrank motiviert, aber auch mit hohem Erfolgsdruck nach Gera. Der Matchplan war klar: Ex-VSVler Horni ist der beste Spieler beim sympathischen Gastgeber und wird im Block priorisiert. Alles andere musste durch Mannschaftsgeist und individuelle Klasse gelöst werden. Gesagt, getan: Jena spielte konzentriert und konstant auf und erzielte mit ein paar sehenswerten Highlights ein stabiles 3:0. Damit sichern wir uns drei superwichtige Punkte und brauchen im letzten Spiel nur noch einen einzigen Zähler, um Meister zu werden – sofern Weimar nicht vorher schon Punkte lässt. Viel Glück, Jungs! 😉




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