Am Samstag den 17.1 um 19 Uhr lieferten sich die ersatzgeschwächten Jenaerinnen im Derby gegen die Frauen aus Erfurt ein intensives und emotionales Volleyballspiel. Die Brisanz der Partie war von Beginn an spürbar, denn die Erfurterinnen wollten ihre Niederlage aus der Hinrunde unbedingt wettmachen. Entsprechend hoch war die Spannung auf beiden Seiten, was sich in einem umkämpften Spiel widerspiegelte.
Der erste Satz entwickelte sich direkt zu einem echten Krimi. Beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, keine konnte sich entscheidend absetzen. Lange Ballwechsel, starke Abwehraktionen und mutige Angriffe prägten den Satz. Am Ende bewiesen die Jenaerinnen die etwas besseren Nerven und entschieden den Durchgang knapp mit 30:28 für sich.
Im zweiten Satz gelang es dem VSV Jena jedoch nicht, an diese starke Leistung anzuknüpfen. Ab Mitte des Satzes verloren sie zunehmend den Anschluss, Erfurt setzte sich zwischenzeitlich deutlich auf 17:11 ab. Zwar konnte Jena gegen Ende noch einmal stabiler auftreten, doch der Rückstand war zu groß, sodass der Satz mit 25:17 an Erfurt ging.
Auch im dritten Satz fand Jena nur schwer ins Spiel. Erfurt startete druckvoll und setzte sich früh mit 11:3 ab. Die Damen des VSV versuchten im weiteren Verlauf, wieder ihren Rhythmus zu finden und kämpften sich Punkt für Punkt heran, mussten den Satz letztlich aber mit 25:15 abgeben.
Der vierte Satz begann dann erneut mit viel Energie auf Jenaer Seite. Es entwickelte sich wieder ein enger Durchgang, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zwischenzeitlich keimte bereits die Hoffnung auf einen fünften Satz auf. Doch die Erfurterinnen zeigten in der entscheidenden Phase große Nervenstärke und sicherten sich den Satz schließlich knapp mit 25:23, womit das Spiel mit 3:1 an Erfurt ging.
Am Ende des Spiels wurde Friederike Brabetz zur MVP des Spiels gekürt. Mit ihrer starken Präsenz auf dem Feld und ihren durchschlagskräftigen Angriffen übernahm sie immer wieder Verantwortung und setzte wichtige Akzente für den VSV Jena. Der teaminterne Abwehrpokal ging an Rebecca Agnant, die sich in diesem Spiel besonders behaupten konnte und mit ihrer konstanten Annahme und Abwehr eine essenzielle Stütze für das Team war.
Insgesamt war es ein sehr emotionales Derby, geprägt von großem Kampfgeist und Intensität auf beiden Seiten
Am Sonntag den 25.01.2016 treffen die Frauen des VSV’s um 15 Uhr in Lobeda-West auf die Frauen aus Regenstauf, gegen die man sich in der Hinrunde mit 3:0 geschlagen geben musste. Die Motivation für eine Revenge ist also hoch um sich weitere wichtige Punkte zu sichern.
Schlagwörter: Erste Damen




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