Am 19. September 2026 gastierte der 1. VSV Jena 90 III in der Thüringenliga beim VC Altenburg. Nach 2:15 Stunden Spielzeit musste sich das Team aus Jena am Ende knapp mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sich der VSV eindrucksvoll zurück und erzwang den entscheidenden fünften Satz.
Altenburg erwischt den besseren Start
Der erste Satz entwickelte sich zunächst ausgeglichen, ehe sich der VC Altenburg in der entscheidenden Phase absetzen konnte. Jena hielt dagegen, musste den Auftaktsatz jedoch mit 20:25 abgeben. Damit lag der VSV früh mit 0:1 zurück.
Auch im zweiten Satz blieb Altenburg das spielbestimmende Team. Jena konnte den Rückstand nicht mehr entscheidend verkürzen und musste auch diesen Durchgang mit 18:25 an die Gastgeber abgeben. Nach dem 0:2 schien die Ausgangslage damit zunächst klar.
Starke Antwort im dritten Satz
Doch der VSV zeigte die passende Reaktion. Im dritten Satz entwickelte sich eine enge Partie, in der Jena zunehmend die Kontrolle übernahm. Über Zwischenstände von 17:14 und 20:16 arbeitete sich der VSV in eine gute Position und ließ sich den Satz anschließend nicht mehr nehmen.
Mit 25:20 ging der dritte Durchgang an Jena. Damit verkürzte der VSV auf 1:2 und hielt die Partie wieder offen.
Jena erzwingt den Tiebreak
Auch im vierten Satz blieb die Begegnung eng. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Nach einem 9:9 lag Jena zwischenzeitlich mit 20:18 vorne. Auch in der Schlussphase blieb der VSV konzentriert und behauptete sich in einem engen Satz.
Beim Stand von 20:19 war weiterhin alles offen. Jena bewahrte jedoch die Nerven und brachte den Durchgang mit 25:23 ins Ziel. Damit war die Aufholjagd perfekt: Aus dem 0:2 war ein 2:2 geworden – der fünfte Satz musste entscheiden.
Tiebreak – Jena hat den Sieg vor Augen
Im entscheidenden fünften Satz erwischte der VSV den besseren Start und erspielte sich zunächst einen Vorsprung. Bis in die entscheidende Phase blieb Jena konzentriert und führte schließlich mit 14:11 – nur noch ein Punkt fehlte zum ersten Sieg der Saison.
Doch Altenburg gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich zurück. In einer dramatischen Schlussphase drehten die Gastgeber den Tiebreak noch und setzten sich schließlich mit 16:14 durch.
Auch wenn der Sieg damit knapp an Altenburg ging, kann der VSV mit dem Auftakt mehr als zufrieden sein. Für die neu zusammengestellte Mannschaft war es das erste gemeinsame Spiel, viele Spieler sind neu im Team und entsprechend gab es bisher nur wenige Möglichkeiten, sich auf dem Feld einzuspielen. Dass die Mannschaft trotz dieser fehlenden gemeinsamen Spielpraxis nach einem 0:2-Satzrückstand zurückkam und im Tiebreak sogar mit 14:11 vor dem Auswärtssieg stand, ist deshalb ein starkes Zeichen und fühlt sich für das Team trotz der Niederlage fast wie ein Sieg




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